Jahresbericht INSOS Thurgau 2025
Jahresbericht INSOS Thurgau 2025
Der Regierungsrat hat am 17. März 2026 den Entwurf der Verordnung zum Gesetz über die Finanzierung von Leistungen für erwachsene Menschen mit Behinderung (FLEMBG) verabschiedet. Die Vernehmlassung zur Verordnung ist nun geöffnet und dauert bis am 17. Juni 2026.
Hier finden Sie die Stellungnahme von INSOS Thurgau:
Stellungnahme INSOS Thurgau
Unsere Stellungnahme ist im e-Vernehmlassungstool beim Kanton Thurgau zum Anschluss freigegeben.
Eine Anleitung dazu finden Sie hier.
Wie im Rundschreiben des Sozialamtes des Kantons Thurgau vom 17. Dezember 2025 mitgeteilt wurde, kann der ursprünglich vorgesehene Zeitplan für die Vernehmlassung nicht eingehalten werden. Die entsprechenden Unterlagen wurden für Anfang März in Aussicht gestellt.
Aus diesem Grund wird der angekündigte Informationsanlass vom 11. Februar 2026 verschoben.
Sobald der Start der Vernehmlassung feststeht und die definitive Fassung der Verordnung sowie der erläuternde Bericht vorliegen, erfolgt eine neue Einladung.
Zum Jahresende ist unsere aktuelle Ausgabe erschienen. Sie enthält verschiedene Informationen und Themen aus dem laufenden Jahr sowie einen Ausblick auf das, was im kommenden Jahr ansteht
Anlässlich des 3. After-Work-Treffens von INSOS Thurgau blickten Stefan Ribler und Christian Brönimann auf beeindruckende 35 Jahre Engagement, Entwicklung und Herzblut im und um das Betula zurück, bevor sie das Zepter an die neue Geschäftsleitung übergaben. In sechs kompakten Impulsen à sechs Minuten gaben sie einen sehr persönlichen Einblick in die Themen, die ihre Arbeit geprägt haben – von Lösungsorientierung über Digitalisierung bis hin zu Recovery und sozialraumorientiertem Arbeiten.
Über 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, strategischer und operativer Ebene der Dienstleister für Menschen mit Behinderung nahmen an der diesjährigen Trägerschaftsveranstaltung teil. Nach dem Grusswort des Grossratspräsidenten René Walther, präsentierte der Verband Analysen zu möglichen Szenarien des zukünftigen Finanzierungsmodells und dessen Auswirkungen auf Institutionen und Menschen mit Behinderung.
Am 10. September durften wir beim zweiten After Work Treffen von INSOS Thurgau in Weinfelden erleben, was gelebte Teilhabe und Empowerment bedeuten.
Die Peermitarbeitenden Susanne Rutishauser, Remo Biedermann und Barbara haben mit ihren Referaten beeindruckend gezeigt, wie wertvoll ihre Perspektiven und ihr Engagement für den Hofacker sind und welche Kraft in echter Peerarbeit steckt.
Ein weiterer Höhepunkt war die Vorstellung der neuen internen Fachstelle Inklusion, die weit über die Organisation hinaus wirkt und das Ziel verfolgt, Inklusion gesamtgesellschaftlich voranzubringen.
Deutlich spürbar war an diesem Abend: Die Stiftung Hofacker investiert in Menschen, ihre Möglichkeiten und ihre Weiterentwicklung.
Das grosse Interesse der vielen Teilnehmenden unserer NSOS-Mitgliedsorganisationen hat gezeigt, wie relevant dieses Thema ist. Nach den Referaten bot der beliebte Vernetzungs-Apéro Gelegenheit für inspirierende Gespräche und neue Verbindungen.
Die Stiftung Lerchenhof und der Gemischte Chor Pfyn haben ein inklusives Projekt initiiert. Mit der Ausstrahlung einer Reportage des Fernsehsenders Tele Top hat das Projekt grosse mediale Wirkung erzielt.
Die Stiftung Lerchenhof
Die Stiftung Lerchenhof in der Gemeinde Homburg TG bietet 16 erwachsenen Menschen mit einer mehrfachen Beeinträchtigung ein Zuhause und unterstützt sie im Alltag. Zusätzlich bietet das Wohnheim zwei Plätze zur Tagesbetreuung von Menschen mit einer Beeinträchtigung an. Alle betreuten Menschen im Lerchenhof haben die Möglichkeit, im Rahmen des Beschäftigungsangebotes im Garten, bei der Versorgung der Schafe und Hühner sowie in kreativen Ateliers mitzuwirken.
Alle zwei Jahre lädt das Wohnheim Angehörige, Eltern und die Bevölkerung zu einem Frühlingsfest mit attraktivem Rahmenprogramm ein. Die Feste waren immer sehr gut besucht. In diesem Jahr stemmt der Lerchenhof für diesen Anlass ein inklusives Chorprojekt. Das Frühlingsfest fand am 18. Mai 2025 mit einem Auftritt von 30 Sängerinnen und Sängern des Gemischten Chors Pfyn und 7 Bewohnerinnen und Bewohnern des Lerchenhofs in Begleitung der betreuenden Fachpersonen statt.
Singen verbindet und schafft Begegnungen
Das gemeinsame Singen verbindet und schafft Brücken. Der positive Effekt von Inklusion zeigt sich nicht nur im musikalischen Bereich, sondern auch im sozialen Miteinander. Das Betreuerteam des Lerchenhofs sowie die Musiktherapeutin des Wohnheims standen für die Vorbereitungen und den Auftritt zur Seite. Singen macht durstig, da durfte jeweils nach den Chorproben der gemeinsame Apéro nicht fehlen.
Im Rahmen einer Projektwoche Musik wurde bereits im Sommer 2024 eine Singgruppe mit acht Bewohnerinnen und Bewohnern gebildet. Diese Singgruppe hat die Einwohnerinnen und Einwohner von Homburg und Umgebung zu einem gemeinsamen Adventssingen in die Kirche nach Homburg eingeladen. Dieser Anlass war sehr gut besucht.
Die Filmaufnahmen während der ersten Probe für den Auftritt am Frühlingsfest durch Tele Top haben den Beteiligten grosse Freude bereitet. Auch die Rückmeldungen durch Eltern, Angehörige und gesetzliche Vertretungen waren durchwegs positiv. Der Filmbeitrag ist auf unserer Homepage zu sehen.
Was wir erreichen möchten
Die Stiftung Lerchenhof führt regelmässig inklusive Aktivitäten und Veranstaltungen durch. Dabei verfolgen wir das Ziel, Begegnungen und Kontakte zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zu ermöglichen. Besonders in ländlichen Regionen wie der unserer, wo das gemeinschaftliche Miteinander einen hohen Stellenwert hat, könnte diese Initiative inspirierend auch für andere Institutionen sein.
Gute Präsenz und Bekanntschaft bei der Bevölkerung und in den Medien ist für uns von hohem Wert bei der Gewinnung von Fachkräften und Quereinsteiger/innen. Die Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich bereits auf weitere gemeinsame Auftritte. Und mit dieser Freude und der gewonnen Stärke wollen wir in Zukunft noch mehr an die Öffentlichkeit gehen.
Hans-Peter Vierling, Gesamtleiter
Lerchenhof, Homburg
«Es gibt nichts auf der Welt, das einen Menschen so sehr befähigte, äussere Schwierigkeiten und innere Beschwerden zu überwinden, als: das Bewusstsein, eine Aufgabe im Leben zu haben.»
Viktor E. Frankl
Social Media kann für Institutionen, die mit Menschen mit Beeinträchtigung arbeiten, ein kraftvolles Werkzeug sein – wenn es bewusst und auf Augenhöhe eingesetzt wird. Es geht dabei nicht darum, perfekte Hochglanzbilder zu posten oder ein besonders „gutes Licht" auf die eigene Arbeit zu werfen. Es geht darum, Haltung sichtbar zu machen. Und Menschen eine Stimme zu geben – nicht nur ein Bild.
Immer wieder sehe ich Beiträge, in denen Menschen mit Beeinträchtigung zu sehen sind: lachend, beschäftigt, mittendrin. Auf den ersten Blick wirkt das positiv. Doch auf den zweiten Blick fehlt oft das Entscheidende: ihre eigene Perspektive. Ihre Worte. Ihre Sichtweise. Wenn Menschen lediglich gezeigt werden, ohne mitgestalten zu dürfen, entsteht schnell wieder ein altes Muster – nur in neuer Verpackung. Dann kippt das Bild ins Wohlmeinende, aber letztlich Entmündigende. Und genau das sollte Social Media vermeiden.
Eine gute Social-Media-Präsenz erzählt nicht einfach, was wir tun – sie zeigt, wer wir sind. Sie schafft Nähe, Transparenz und Dialog. Sie lässt Mitarbeitende zu Wort kommen, ermöglicht echte Einblicke in den Alltag, und gibt auch Menschen mit Beeinträchtigung selbst die Möglichkeit, Inhalte mitzugestalten – ob durch Zitate, Fotos, Statements oder Videos. Und ja: Das braucht Zeit, Sensibilität und manchmal auch Mut.
Gleichzeitig ist Social Media ein wichtiges Werkzeug für die Personalgewinnung. Denn Menschen, die heute in sozialen Berufen arbeiten möchten, suchen nicht nur eine Stelle – sie suchen Sinn. Sie wollen wissen, wie eine Organisation tickt. Welche Werte gelebt werden. Wie die Atmosphäre ist, wie respektvoll das Miteinander funktioniert. Ob Humor erlaubt ist. Ob Vielfalt geschätzt wird.
Wer auf Social Media authentisch und klar kommuniziert, wer echte Einblicke gibt und Haltung zeigt, spricht genau die Menschen an, die gut ins Team passen – Menschen mit Herz, Verstand und Überzeugung. Und genau die brauchen wir.
Ein Anfang kann ganz einfach sein: ein kurzer Clip aus dem Arbeitsalltag. Ein Beitrag mit einem Lieblingszitat eines Klienten, einer KlientIn. Ein ehrliches Statement einer Fachperson. Hauptsache: nicht überhöhen, nicht beschönigen, aber auch nicht verstecken. Denn was wir täglich leisten, ist wertvoll – gerade in seiner Echtheit.
Und wer sich beim Schreiben schwertut oder nicht weiss, wie man Haltung, Alltag oder Atmosphäre in Worte fasst: Auch dafür gibt es heute Unterstützung. Zum Beispiel durch Tools wie ChatGPT – oder, wie ich sie gerne nenne: eine kluge, inspirierende Eule im Hintergrund. Sie denkt mit, fragt nach, sortiert – und hilft dabei, die eigenen Gedanken klarer zu fassen. Die Verantwortung für Inhalt und Haltung bleibt natürlich bei uns. Aber manchmal braucht es einfach einen kleinen Schubs in die richtige Richtung.
Social Media ist kein Zusatz. Es ist eine Einladung zur Teilhabe – innen wie aussen. Und eine Stimme, die wir nicht ungenutzt lassen sollten.
Hinweis: Dieser Beitrag entstand mit Unterstützung durch ChatGPT – eine kluge, inspirierende Eule mit digitalem Herz. Ideen, Haltung und Verantwortung liegen bei der Autorin.
Positive Beispiele zum Verlinken:
https://www.instagram.com/pflege.smile/
Rashid Hamid berichtet über seine Arbeit im Pflegedienst in Hamburg. Auf seinem Kanal kommen seine KlientInnen zu Wort und verzaubern durch ihre Ehrlichkeit, Authentizität und ihren Humor.
https://www.instagram.com/cheethamswithdreams/
Hannah und Becky Cheetham sind Schwestern. Hannah hat eine Cerebralparese und ist sehr aktiv im Leben unterwegs. In ihren Reels zeigen die Schwestern, wie das Leben mit Beeinträchtigung in England aussieht und was mit CP alles möglich ist.
https://www.instagram.com/p/DJR4w7WBnwW/
Raul Krauthausen ist einer der bekanntesten Inkluencer und spricht Klartext, wenn es um Sprache, Haltung und Teilhabe geht.
Anita Debrunner, Bereichsleiterin Erwachsene
Vivala, Weinfelden
Die Institutionen des Sozialwesens in der Schweiz stehen heute mehr denn je im Spannungsfeld dynamischer Veränderungen. Ein oft unterbeleuchteter, aber entscheidender Faktor für Erfolg und Zukunftsfähigkeit ist das Zusammenspiel von öffentlichem Image, effektivem Generationenmanagement und der proaktiven Gestaltung veränderter Rahmenbedingungen. Hinzu kommen tiefgreifende gesellschaftliche Erwartungen und psychologische Effekte, die unsere tägliche Arbeit prägen.
Das Image: Mehr als nur FassadeEs ist mitnichten ein neues Phänomen. Bereits in einer Studie in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde deutlich, dass sich Fachkräfte eine flexiblere Dienstplanung wünschen bzw. diese fordern. Seither sind viele Jahre vergangen.
Wo stehen wir heute? Dies mag jede Institution für sich beantworten. Doch klar scheint, dass die Forderungen nach mehr menschengerechter Arbeit angesichts der Personalknappheit aktueller und dringlicher denn je sind.Im Sozialbereich wird es zunehmend herausfordernder, qualifizierte Fachpersonen zu gewinnen. Wegen des Wettbewerbs ist es umso wichtiger, neue Rekrutierungswege zu gehen und gleichzeitig als attraktive Arbeitgeberin sichtbar zu werden.
Digitale Plattformen, soziale Medien und Empfehlungsnetzwerke bieten zunehmend Potenzial für die Personalgewinnung. Doch es erfordert Mut, neue Kanäle auszuprobieren: Kurze, authentische Einblicke in den Arbeitsalltag via Video, interaktive Stellenanzeigen oder eine Präsenz auf Plattformen, die besonders von jüngeren Generationen genutzt werden.Verstärkte Zusammenarbeit zwischen den relevanten Akteuren durch verbindliche Ziele
Sicherung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit
Entwicklung von fairen und transparenten Lohnsysteme
Förderung von innovativen Personallösungen und interprofessionelle Zusammenarbeit
Sicherstellung der Ausbildungen von Fachkräften in den Betrieben
Anpassung der Rahmenbedingungen zur Förderung pragmatischer Lösungen
Auswirkungen von Versorgungskonzepten auf den Personalbedarf aufzeigen
Erfolgreiche Mitgliederversammlung von INSOS Thurgau!
Spannende Einblicke, engagierte Diskussionen auf dem Podium zum Thema „Wohnen mit Vielfalt", viele interessierte Teilnehmende und zum Abschluss ein schöner Apéro bei sommerlichem Wetter in der Kartause Ittingen. Ein besonderer Dank an Rahel Stuker, Geschäftsführerin INSOS Schweiz, für die aktuellen und praxisnahen Informationen aus nationaler Perspektive.
Wir freuen uns zudem sehr über unser neues Vorstandsmitglied: Daniela Breu, Geschäftsleiterin Kanzler – herzlich willkommen!
Danke an alle Gäste, Mitglieder, Referierenden und Beteiligten für den gelungenen Abend!
INSOS Thurgau macht auf spielerische Weise auf die Rechte von Menschen mit Behinderung aufmerksam.
Am 10. Mai 2025 lud INSOS Thurgau zu einem besonderen Anlass nach Kreuzlingen ein. Beim inklusiven Spieleparcours konnten Kinder und Erwachsene hautnah erleben, wie sich Einschränkungen anfühlen – und warum Barrierefreiheit, Teilhabe und gesellschaftliches Bewusstsein im Alltag so wichtig sind.
Das bewährte Format, das bereits 2024 im Rahmen der kantonalen Aktionstage zur UN-Behindertenrechtskonvention grossen Anklang fand, wurde erfolgreich fortgesetzt. Vom Rollstuhlparcours über das Dosenwerfen mit Einschränkungen bis hin zum UN-BRK-Geschicklichkeitsspiel – die Teilnehmenden konnten auf spielerische Weise neue Perspektiven gewinnen.
Besondere Highlights waren die Kugelbahn des Ekkharthof Lengwil sowie die kreativen Spielstationen der Stiftung Andante, der Mansio, der Bildungsstätte Sommeri und des Wohnheims Sonnenrain in Zihlschlacht – ein gemeinschaftlicher Beitrag sozialer Organisationen zu gelebter Teilhabe.
Inklusion beginnt mit Begegnung – und darf Spass machen!
Diese Frage stand im Zentrum der 2. Zukunftstagung von INSOS Thurgau am 27. März 2025. Rund 80 Teilnehmende aus 41 sozialen Unternehmen nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam Antworten, Ideen und Impulse zu erarbeiten. Neben inspirierenden Referaten standen engagierte Diskussionen sowie die Präsentation von vier Initiativen für den weiteren Weg in die Zukunft im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Gastgeberin der Tagung war die Stiftung Vivala in Weinfelden, die nicht nur mit optimalen Rahmenbedingungen, sondern auch mit grosser Gastfreundschaft überzeugte. Der Apéro Riche bot eine hervorragende Gelegenheit für Austausch und Vernetzung.
Die Tagung wurde durch die Beiträge von Max Steiner, Leiter Sozialamt, Ursula Fringer Schai von socialdesign AG sowie Prof. Dr. Daniel Oberholzer, FHNW und comparta AG wesentlich bereichert. Ihre Impulse, ihr Fachwissen und ihre praxisnahen Perspektiven lieferten wichtige Denkanstösse für alle Teilnehmenden.
Mit dieser zweiten Zukunftstagung wurde ein weiterer Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Weiterentwicklung der sozialen Unternehmen im Kanton Thurgau gemacht. Der gemeinsame Dialog, der Austausch von Erfahrungen und die Entwicklung konkreter Initiativen zeigen einmal mehr, wie wichtig und wertvoll der gemeinsame Weg ist.
Beim Parlamentariertreffen des Grossen Rates konnte sich INSOS Thurgau vorstellen und mit Kantonsrätinnen und Kantonsräten in den Dialog treten. Dabei standen zentrale Fragen im Fokus: Wer ist INSOS Thurgau? Welche Herausforderungen beschäftigen den Branchenverband? Wie gestalten wir die Zukunft der sozialen Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung?
Wir freuen uns sehr, mitteilen zu können, dass im Sommer 2025 die Berufsfachschule PrA Thurgau in Weinfelden eröffnet wird. Die Idee eines zentralen Bildungsortes für PrA-Lernende im Kanton Thurgau wird somit Wirklichkeit. Dank der Unterstützung von INSOS Thurgau konnten geeignete Räumlichkeiten gefunden werden.
An der Pestalozzistrasse, nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt, erhalten PrA-Lernende eine gezielte schulische Begleitung durch ein erfahrenes Team aus Sozialpädagogik, Pädagogik und schulischer Heilpädagogik. Während der Fachkunde- und Sportunterricht weiterhin in den Ausbildungsbetrieben bleibt, erfolgt der allgemeinbildende Unterricht zentral in Weinfelden.
Für den Betrieb der Berufsfachschule zeichnet sich zunächst die Organisation Brüggli verantwortlich.
Die Finanzierung erfolgt anteilig über den PrA-Schultarif der IV.
Anmeldungen und weitere Informationen:
Der Gemischte Chor Pfyn und die Mitgliedsorganisation Stiftung Lerchenhof in Homburg haben sich zusammengetan, um ein musikalisches Projekt der besonderen Art zu realisieren. Menschen mit und ohne Beeinträchtigung singen gemeinsam!
Die erste Aufführung ist am 18. Mai 2025 im Rahmen des Frühlingsfestes geplant. Dieses inspirierende Projekt steht ganz im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention und zeigt das wertvolle gesellschaftliche Miteinander. Die gemeinsamen Singproben vor dem Auftritt finden abwechselnd im Lerchenhof und in Pfyn statt.
Ein herzliches Dankeschön an TELE TOP für den schönen Beitrag.