Vernehmlassung zur Verordnung FLEMBG

Der Regierungsrat hat am 17. März 2026 den Entwurf der Verordnung zum Gesetz über die Finanzierung von Leistungen für erwachsene Menschen mit Behinderung (FLEMBG) verabschiedet. Die Vernehmlassung zur Verordnung ist nun geöffnet und dauert bis am 17. Juni 2026.

Hier finden Sie die Stellungnahme von INSOS Thurgau:
Stellungnahme INSOS Thurgau

Unsere Stellungnahme ist im e-Vernehmlassungstool beim Kanton Thurgau zum Anschluss freigegeben.
Eine Anleitung dazu finden Sie hier.

Link zur E-Vernehmlassung











 

Informationsveranstaltung 11.02.2026 verschoben

Wie im Rundschreiben des Sozialamtes des Kantons Thurgau vom 17. Dezember 2025 mitgeteilt wurde, kann der ursprünglich vorgesehene Zeitplan für die Vernehmlassung nicht eingehalten werden. Die entsprechenden Unterlagen wurden für Anfang März in Aussicht gestellt.

Aus diesem Grund wird der angekündigte Informationsanlass vom 11. Februar 2026 verschoben.

Sobald der Start der Vernehmlassung feststeht und die definitive Fassung der Verordnung sowie der erläuternde Bericht vorliegen, erfolgt eine neue Einladung.

Bitte reservieren Sie sich vorsorglich folgende Termine:

Mittwoch, 4. März 2026, 16.00 - 18.00 Uhr
Montag, 16. März 2026, 16.00 - 18.00 Uhr





Der neue Newsletter ist da

Zum Jahresende ist unsere aktuelle Ausgabe erschienen. Sie enthält verschiedene Informationen und Themen aus dem laufenden Jahr sowie einen Ausblick auf das, was im kommenden Jahr ansteht

Ein besonderer Moment des Rückblicks und der Wertschätzung

Anlässlich des 3. After-Work-Treffens von INSOS Thurgau blickten Stefan Ribler und Christian Brönimann auf beeindruckende 35 Jahre Engagement, Entwicklung und Herzblut im und um das Betula zurück, bevor sie das Zepter an die neue Geschäftsleitung übergaben. In sechs kompakten Impulsen à sechs Minuten gaben sie einen sehr persönlichen Einblick in die Themen, die ihre Arbeit geprägt haben – von Lösungsorientierung über Digitalisierung bis hin zu Recovery und sozialraumorientiertem Arbeiten.


Abgerundet wurde der Anlass durch ein lebendiges Podiumsgespräch: „Ungefragtes an Stefan und Christian", das Raum für spontane Fragen, Humor und wertvolle Reflexionen bot.

Ein herzlicher Dank für die vielen schönen Begegnungen und einen wunderbaren Anlass des Abschieds.
Diese Veranstaltung hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll Engagement, Menschlichkeit und Visionen für eine Organisation sind.

Volles Haus bei INSOS Thurgau!

Über 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, strategischer und operativer Ebene der Dienstleister für Menschen mit Behinderung nahmen an der diesjährigen Trägerschaftsveranstaltung teil. Nach dem Grusswort des Grossratspräsidenten René Walther, präsentierte der Verband Analysen zu möglichen Szenarien des zukünftigen Finanzierungsmodells und dessen Auswirkungen auf Institutionen und Menschen mit Behinderung.


Ein Highlight war dann das Referat von Jonas Baumann-Fuchs zum Thema «Unternehmerische Führung und Kultur in sozialen Organisationen» mit spannenden Einblicken in aktuelle Forschungsdaten.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden für das grosse Interesse und die wichtigen Gespräche. Wir bleiben dran!


Peerarbeit am Hofacker - gelebte Teilhabe und Empowerment

Am 10. September durften wir beim zweiten After Work Treffen von INSOS Thurgau in Weinfelden erleben, was gelebte Teilhabe und Empowerment bedeuten.

Die Peermitarbeitenden Susanne Rutishauser, Remo Biedermann und Barbara haben mit ihren Referaten beeindruckend gezeigt, wie wertvoll ihre Perspektiven und ihr Engagement für den Hofacker sind und welche Kraft in echter Peerarbeit steckt.

Ein weiterer Höhepunkt war die Vorstellung der neuen internen Fachstelle Inklusion, die weit über die Organisation hinaus wirkt und das Ziel verfolgt, Inklusion gesamtgesellschaftlich voranzubringen.

Deutlich spürbar war an diesem Abend: Die Stiftung Hofacker investiert in Menschen, ihre Möglichkeiten und ihre Weiterentwicklung.

Das grosse Interesse der vielen Teilnehmenden unserer NSOS-Mitgliedsorganisationen hat gezeigt, wie relevant dieses Thema ist. Nach den Referaten bot der beliebte Vernetzungs-Apéro Gelegenheit für inspirierende Gespräche und neue Verbindungen.

Gemeinsames Singen macht stark – Inklusion ist ein Gewinn für alle

Die Stiftung Lerchenhof und der Gemischte Chor Pfyn haben ein inklusives Projekt initiiert. Mit der Ausstrahlung einer Reportage des Fernsehsenders Tele Top hat das Projekt grosse mediale Wirkung erzielt.

Die Stiftung Lerchenhof

Die Stiftung Lerchenhof in der Gemeinde Homburg TG bietet 16 erwachsenen Menschen mit einer mehrfachen Beeinträchtigung ein Zuhause und unterstützt sie im Alltag. Zusätzlich bietet das Wohnheim zwei Plätze zur Tagesbetreuung von Menschen mit einer Beeinträchtigung an. Alle betreuten Menschen im Lerchenhof haben die Möglichkeit, im Rahmen des Beschäftigungsangebotes im Garten, bei der Versorgung der Schafe und Hühner sowie in kreativen Ateliers mitzuwirken.

Alle zwei Jahre lädt das Wohnheim Angehörige, Eltern und die Bevölkerung zu einem Frühlingsfest mit attraktivem Rahmenprogramm ein. Die Feste waren immer sehr gut besucht. In diesem Jahr stemmt der Lerchenhof für diesen Anlass ein inklusives Chorprojekt. Das Frühlingsfest fand am 18. Mai 2025 mit einem Auftritt von 30 Sängerinnen und Sängern des Gemischten Chors Pfyn und 7 Bewohnerinnen und Bewohnern des Lerchenhofs in Begleitung der betreuenden Fachpersonen statt.

Singen verbindet und schafft Begegnungen

Das gemeinsame Singen verbindet und schafft Brücken. Der positive Effekt von Inklusion zeigt sich nicht nur im musikalischen Bereich, sondern auch im sozialen Miteinander. Das Betreuerteam des Lerchenhofs sowie die Musiktherapeutin des Wohnheims standen für die Vorbereitungen und den Auftritt zur Seite. Singen macht durstig, da durfte jeweils nach den Chorproben der gemeinsame Apéro nicht fehlen.

Im Rahmen einer Projektwoche Musik wurde bereits im Sommer 2024 eine Singgruppe mit acht Bewohnerinnen und Bewohnern gebildet. Diese Singgruppe hat die Einwohnerinnen und Einwohner von Homburg und Umgebung zu einem gemeinsamen Adventssingen in die Kirche nach Homburg eingeladen. Dieser Anlass war sehr gut besucht.

Die Filmaufnahmen während der ersten Probe für den Auftritt am Frühlingsfest durch Tele Top haben den Beteiligten grosse Freude bereitet. Auch die Rückmeldungen durch Eltern, Angehörige und gesetzliche Vertretungen waren durchwegs positiv. Der Filmbeitrag ist auf unserer Homepage zu sehen.

Was wir erreichen möchten

Die Stiftung Lerchenhof führt regelmässig inklusive Aktivitäten und Veranstaltungen durch. Dabei verfolgen wir das Ziel, Begegnungen und Kontakte zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zu ermöglichen. Besonders in ländlichen Regionen wie der unserer, wo das gemeinschaftliche Miteinander einen hohen Stellenwert hat, könnte diese Initiative inspirierend auch für andere Institutionen sein.

Gute Präsenz und Bekanntschaft bei der Bevölkerung und in den Medien ist für uns von hohem Wert bei der Gewinnung von Fachkräften und Quereinsteiger/innen. Die Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich bereits auf weitere gemeinsame Auftritte. Und mit dieser Freude und der gewonnen Stärke wollen wir in Zukunft noch mehr an die Öffentlichkeit gehen.

Hans-Peter Vierling, Gesamtleiter
Lerchenhof, Homburg


Die Frage nach dem Sinn

 «Es gibt nichts auf der Welt, das einen Menschen so sehr befähigte, äussere Schwierigkeiten und innere Beschwerden zu überwinden, als: das Bewusstsein, eine Aufgabe im Leben zu haben.»
Viktor E. Frankl

Es lohnt sich in das Schaffen von Herrn Frankel Einblick zu nehmen und der eigenen Frage der Sinnfindung zu lauschen. Er beschrieb in einer lebensbejahenden Haltung die Vielschichtigkeit der Lebensumstände und entwickelte die Logotherapie und die Existenzanalyse.

Die Generationen hat Frankl in der Entwicklung des Menschen in seinen Lebensumständen beschrieben und nicht wie heute in getrennten Kategorien anhand des Alphabets beschrieben. Im kleinen Buch «Was nicht in meinen Büchern steht» fasst er seine eigene Biografie und Motivation zur Entwicklung seiner Logo- und Existenzanalyse prägnant zusammen. 

Der Mensch findet entweder Sinn im Gegenüber der Mitmenschen oder im Engagement für eine Sache. Findet er dazu die für ihn «sinnstiftenden Aufgaben», ermöglicht dies eine gelingende Lebensführung und erbringt zudem eine hohe Resilienz auch in erschwerten Lebensumständen. 

Frankl wurde öfters gefragt, welches seiner Bücher für die Beantwortung der «Frage zur Sinnfindung» empfiehlt. Es ist das 114-seitige, kleine Buch «was nicht in meinen Büchern steht» und es sei dann auch gar nicht nötig, eine teure Therapie oder Ausbildung für die Beantwortung dieser Frage erforderlich, weil die Sinnfrage im Menschen angelegt ist. 

Nötig sei für das Finden des Sinnes nur das Herausfinden der persönlichen Haltung und Motivation sowie das Erkennen der eigenen Lebensumstände. Zweifellos ist dafür ein gutes Mass an Selbstreflexion hilfreich und die eigene, ausdauernde Motivation, im eigenen Leben danach Ausschau zu halten.

Daniel Neukomm, Geschäftsleitung
Dialogos, Stettfurt

Mehr als ein schönes Bild – Social Media als Stimme der Institution

Social Media kann für Institutionen, die mit Menschen mit Beeinträchtigung arbeiten, ein kraftvolles Werkzeug sein – wenn es bewusst und auf Augenhöhe eingesetzt wird. Es geht dabei nicht darum, perfekte Hochglanzbilder zu posten oder ein besonders „gutes Licht" auf die eigene Arbeit zu werfen. Es geht darum, Haltung sichtbar zu machen. Und Menschen eine Stimme zu geben – nicht nur ein Bild.

Immer wieder sehe ich Beiträge, in denen Menschen mit Beeinträchtigung zu sehen sind: lachend, beschäftigt, mittendrin. Auf den ersten Blick wirkt das positiv. Doch auf den zweiten Blick fehlt oft das Entscheidende: ihre eigene Perspektive. Ihre Worte. Ihre Sichtweise. Wenn Menschen lediglich gezeigt werden, ohne mitgestalten zu dürfen, entsteht schnell wieder ein altes Muster – nur in neuer Verpackung. Dann kippt das Bild ins Wohlmeinende, aber letztlich Entmündigende. Und genau das sollte Social Media vermeiden.

Eine gute Social-Media-Präsenz erzählt nicht einfach, was wir tun – sie zeigt, wer wir sind. Sie schafft Nähe, Transparenz und Dialog. Sie lässt Mitarbeitende zu Wort kommen, ermöglicht echte Einblicke in den Alltag, und gibt auch Menschen mit Beeinträchtigung selbst die Möglichkeit, Inhalte mitzugestalten – ob durch Zitate, Fotos, Statements oder Videos. Und ja: Das braucht Zeit, Sensibilität und manchmal auch Mut.

Gleichzeitig ist Social Media ein wichtiges Werkzeug für die Personalgewinnung. Denn Menschen, die heute in sozialen Berufen arbeiten möchten, suchen nicht nur eine Stelle – sie suchen Sinn. Sie wollen wissen, wie eine Organisation tickt. Welche Werte gelebt werden. Wie die Atmosphäre ist, wie respektvoll das Miteinander funktioniert. Ob Humor erlaubt ist. Ob Vielfalt geschätzt wird.

Wer auf Social Media authentisch und klar kommuniziert, wer echte Einblicke gibt und Haltung zeigt, spricht genau die Menschen an, die gut ins Team passen – Menschen mit Herz, Verstand und Überzeugung. Und genau die brauchen wir.

Ein Anfang kann ganz einfach sein: ein kurzer Clip aus dem Arbeitsalltag. Ein Beitrag mit einem Lieblingszitat eines Klienten, einer KlientIn. Ein ehrliches Statement einer Fachperson. Hauptsache: nicht überhöhen, nicht beschönigen, aber auch nicht verstecken. Denn was wir täglich leisten, ist wertvoll – gerade in seiner Echtheit.

Und wer sich beim Schreiben schwertut oder nicht weiss, wie man Haltung, Alltag oder Atmosphäre in Worte fasst: Auch dafür gibt es heute Unterstützung. Zum Beispiel durch Tools wie ChatGPT – oder, wie ich sie gerne nenne: eine kluge, inspirierende Eule im Hintergrund. Sie denkt mit, fragt nach, sortiert – und hilft dabei, die eigenen Gedanken klarer zu fassen. Die Verantwortung für Inhalt und Haltung bleibt natürlich bei uns. Aber manchmal braucht es einfach einen kleinen Schubs in die richtige Richtung.

Social Media ist kein Zusatz. Es ist eine Einladung zur Teilhabe – innen wie aussen. Und eine Stimme, die wir nicht ungenutzt lassen sollten.

Hinweis: Dieser Beitrag entstand mit Unterstützung durch ChatGPT – eine kluge, inspirierende Eule mit digitalem Herz. Ideen, Haltung und Verantwortung liegen bei der Autorin.

Positive Beispiele zum Verlinken:

https://www.instagram.com/pflege.smile/

Rashid Hamid berichtet über seine Arbeit im Pflegedienst in Hamburg. Auf seinem Kanal kommen seine KlientInnen zu Wort und verzaubern durch ihre Ehrlichkeit, Authentizität und ihren Humor.

https://www.instagram.com/cheethamswithdreams/

Hannah und Becky Cheetham sind Schwestern. Hannah hat eine Cerebralparese und ist sehr aktiv im Leben unterwegs. In ihren Reels zeigen die Schwestern, wie das Leben mit Beeinträchtigung in England aussieht und was mit CP alles möglich ist.

https://www.instagram.com/p/DJR4w7WBnwW/

Raul Krauthausen ist einer der bekanntesten Inkluencer und spricht Klartext, wenn es um Sprache, Haltung und Teilhabe geht.

Anita Debrunner, Bereichsleiterin Erwachsene
Vivala, Weinfelden

Das Sozialwesen zwischen Image, Generationenvielfalt und gesellschaftlichem Wandel – Die Kraft der Erwartung

Die Institutionen des Sozialwesens in der Schweiz stehen heute mehr denn je im Spannungsfeld dynamischer Veränderungen. Ein oft unterbeleuchteter, aber entscheidender Faktor für Erfolg und Zukunftsfähigkeit ist das Zusammenspiel von öffentlichem Image, effektivem Generationenmanagement und der proaktiven Gestaltung veränderter Rahmenbedingungen. Hinzu kommen tiefgreifende gesellschaftliche Erwartungen und psychologische Effekte, die unsere tägliche Arbeit prägen.

Das Image: Mehr als nur Fassade

Das öffentliche Bild sozialer Einrichtungen ist oft geprägt von Extremen: Entweder als unermüdlicher Retter in der Not oder als bürokratischer Apparat, der mit knappen Ressourcen kämpft. Dieses Image, ob zutreffend oder nicht, hat reale Konsequenzen. Es beeinflusst die Bereitschaft zur finanziellen Unterstützung durch öffentliche Hand und Spender, die Attraktivität als Arbeitgeber für dringend benötigte Fachkräfte und nicht zuletzt das Vertrauen von Klientinnen und Klienten.

Hier spielt der Effekt der selbsterfüllenden Prophezeiung eine kritische Rolle. Ein negatives Image, das beispielsweise von Überlastung und geringer Wirksamkeit spricht, kann dazu führen, dass qualifizierte Arbeitskräfte den Sektor meiden. Bestehende Mitarbeitende könnten durch eine solche Fremdwahrnehmung demotiviert werden, was wiederum die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der Institutionen tatsächlich schmälern kann. Es entsteht ein Teufelskreis, der nur schwer zu durchbrechen ist. Umgekehrt kann ein positives, realistisches Image, das die Professionalität, die Wirkung und die gesellschaftliche Relevanz der Arbeit hervorhebt, Talente anziehen und die Motivation stärken.

In einer Zeit, in der der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte die ganze Branche fordert, rückt der unterschätzte Faktor «Image» verstärkt in den Fokus.

Die Wahrnehmung des Sozialwesens ist nicht immer deckungsgleich mit der anspruchsvollen, vielfältigen und hochprofessionellen Realität, die unsere tägliche Arbeit prägt. Veraltete Klischees, ein einseitiger Fokus auf vermeintliche Belastungen, anhaltend einseitige Berichterstattung der Medien oder eine Unterschätzung der Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten können das Bild trüben und wertvolle Talente davon abhalten, eine Laufbahn im sozialen Sektor überhaupt in Betracht zu ziehen.

Doch gerade für eine erfolgreiche Rekrutierung ist ein positives und differenziertes Bild unerlässlich. Potenzielle Mitarbeitende – insbesondere die jüngere Generation – suchen nicht nur nach einer sinnstiftenden Tätigkeit, sondern auch nach attraktiven Arbeitsbedingungen, fachlicher Anerkennung, Entwicklungsperspektiven und einem Umfeld, das als modern und zukunftsorientiert gilt. Ist die öffentliche und individuelle Wahrnehmung hier nicht stimmig oder von Vorurteilen geprägt, gehen dem Schweizer Sozialwesen wertvolle Kandidatinnen und Kandidaten möglicherweise verloren, bevor sie überhaupt eine Bewerbung in Erwägung ziehen.

Eine positive Reputation, die Professionalität, Sinnhaftigkeit und die Entwicklungschancen im Sozialwesen sichtbar macht, ist somit nicht nur eine Frage der Öffentlichkeitsarbeit, sondern ein strategischer Pfeiler für die Gewinnung und Bindung engagierter Fachkräfte. Jede einzelne Institution trägt mit ihrem Auftreten und ihrer Kommunikation dazu bei, das Gesamtbild des Sektors zu formen und zu verbessern – eine Investition, die sich direkt auf den Rekrutierungserfolg auswirkt.

Der Weg nach vorn: Eine proaktive Haltung einnehmen

Angesichts dieser komplexen Zusammenhänge ist eine proaktive Haltung entscheidend. Anstatt sich von negativen Prophezeiungen lähmen zu lassen, müssen Institutionen des Sozialwesens aktiv gestalten.

Die Zukunft des Sozialwesens in der Schweiz hängt massgeblich davon ab, wie es uns gelingt, unser Image positiv zu gestalten, die Potenziale aller Generationen zu nutzen und uns den veränderten Bedingungen und Erwartungen nicht nur anzupassen, sondern sie aktiv mitzugestalten. Die Kraft positiver Erwartungen – an uns selbst, an unsere Mitarbeitenden und an unsere Klientel – kann dabei ein mächtiger Verbündeter sein.

Sandra Rebholz, Bereichsleitung HR
Wohnheim Sonnenrain, Zihlschlacht

Arbeitsbelastung, flexible Dienstplanung und die Generation Z

Es ist mitnichten ein neues Phänomen. Bereits in einer Studie in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde deutlich, dass sich Fachkräfte eine flexiblere Dienstplanung wünschen bzw. diese fordern. Seither sind viele Jahre vergangen.

Wo stehen wir heute? Dies mag jede Institution für sich beantworten. Doch klar scheint, dass die Forderungen nach mehr menschengerechter Arbeit angesichts der Personalknappheit aktueller und dringlicher denn je sind.

Und dem könnten Fachkräfte mit Personalverantwortung durchaus positive Aspekte abgewinnen. Die Chance, die darin liegt, ist, dass nun das, was vorherige Fachkräftegenerationen gefordert haben, jedoch nur unzureichend angegangen wurde, nun endlich umgesetzt wird. Manchmal kann Druck auch als Umsetzungsbeschleuniger wirken.

So scheint die Generation Z ein pragmatischeres Verständnis zu Arbeit und Arbeitgebern zu haben. Wohlgemerkt – es scheint hier weniger um mangelndes Engagement zu gehen, sondern vielmehr darum, dass jüngere Menschen verstärkt in ihrem ganzen Menschsein gesehen werden möchten und nicht nur als Arbeitskräfte, die Schichten besetzen sollen.

Und damit geht es um möglichst selbstbestimmtes Arbeiten und um die eigenverantwortliche Gestaltung von Dienstplänen, die den Wünschen und Bedürfnissen von Mitarbeitenden besser gerecht werden.

Vielleicht sind es ja oft eigene Befürchtungen und das Kontrollbedürfnis von Fachkräften mit Personalverantwortung, die dem im Wege stehen. Best Parctice Beispiele – auch in INSOS Mitgliedsorganisationen – zeigen, dass ein hohes Mass an Eigenverantwortung von Mitarbeitenden bei der Gestaltung von Dienstplänen nicht nur deren Zufriedenheit erhöht, sondern auch die Qualität der erbrachten Dienstleistungen steigern kann.

Denn ein wesentlicher Grund für das Ausscheiden aus dem sozialen Arbeitsfeld bzw. für Kündigungen ist die hohe Arbeitsbelastung. Die vorhandenen Spielräume zu nutzen, ist daher nicht nur gegenüber Mitarbeitenden, sondern auch für die Zukunftsfähigkeit von Institutionen entscheidend.

Ein Praxisprojekt der FH Ost hat zudem auf eine gute Art und Weise aufzeigen können, dass es sehr wesentlich ist, dass soziale Organisationen Räume und auch formale Gelegenheiten schaffen, um über Belastungen sprechen und gemeinsam nach Lösungen suchen zu können.

Zentral scheint hierbei zu sein, dass dies nicht erst beginnt, wenn die Überlastungen bereits z.B. durch Erkrankung von Mitarbeitenden deutlich spürbar sind, sondern es einen kontinuierlichen Austausch über den „ganz normalen" Arbeitsalltag gibt. Dies hat präventiven Charakter und schafft eine offene und vertrauensvolle Kultur, in der es sein darf und gewünscht ist, über Belastungen zu sprechen und sich im Team darüber diese auszutauschen. Fachkräfte mit Führungsverantwortung können hier mit gutem Beispiel vorangehen. Denn die Generation Z stellt auch – zum Glück – so manches Führungsverständnis in Frage, das davon ausgeht, dass Führung bedeutet, immer genau zu wissen „wo es lang geht" und über die eigenen Belastungen, wenn dann nur am Rande und etwas verschämt gesprochen wird.

Der zunehmende Mangel an Arbeitskräften könnte, ohne dessen Ernsthaftigkeit zu negieren und schönzureden, demnach auch als Chance verstanden werden, neue Wege mutig auszuprobieren und zu gehen.

Denn die grösste Stärke des sozialen Bereichs ist, dass er sinnhafte Arbeitsplätze mit Perspektive anbietet. Gepaart mit einem hohen Maß an Gestaltungsmöglichkeiten könnte er in Zukunft gerade für jüngere Menschen eine interessante Alternative zu anderen Arbeits- und Berufsfeldern sein.

Stephan Deininger, Leiter Wohnen
Betula, Romanshorn


Authentische Personalgewinnung

Im Sozialbereich wird es zunehmend herausfordernder, qualifizierte Fachpersonen zu gewinnen. Wegen des Wettbewerbs ist es umso wichtiger, neue Rekrutierungswege zu gehen und gleichzeitig als attraktive Arbeitgeberin sichtbar zu werden.

Digitale Plattformen, soziale Medien und Empfehlungsnetzwerke bieten zunehmend Potenzial für die Personalgewinnung. Doch es erfordert Mut, neue Kanäle auszuprobieren: Kurze, authentische Einblicke in den Arbeitsalltag via Video, interaktive Stellenanzeigen oder eine Präsenz auf Plattformen, die besonders von jüngeren Generationen genutzt werden.

Zeitgemässe Rekrutierung bedeutet dabei nicht nur, neue Kanäle zu nutzen, sondern auch, Haltung zu zeigen. Was macht uns als Arbeitgeberin besonders? Wofür stehen wir? Wer diese Fragen authentisch beantwortet und sichtbar macht, schafft Vertrauen und zieht Menschen an, die sich mit den Werten und der Kultur identifizieren.

Im Sozialbereich geht es nicht nur um das "Was", sondern vor allem um das "Warum". Hier arbeiten Fachpersonen nicht nur für den Lohn – sie leisten einen aktiven Beitrag zur Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung und ermöglichen deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Diese tiefere Sinnhaftigkeit und die Möglichkeit, echte Beziehungen aufzubauen, sind unschätzbare Vorteile gegenüber anderen Sektoren. Gerade im Wettbewerb mit dem Gesundheitswesen und anderen Branchen ist es entscheidend, dass der Sozialbereich seine Einzigartigkeit betont. Wir bieten mehr als nur einen Job: Eine sinnstiftende Tätigkeit in einem unterstützenden und werteorientierten Umfeld, das es Mitarbeitenden ermöglicht, sowohl persönlich als auch beruflich zu wachsen.

Es geht jedoch nicht nur darum, neue Fachpersonen zu gewinnen, sondern ebenso um die Bindung der bestehenden Mitarbeitenden. Die Attraktivität als Arbeitgeberin entsteht vor allem durch gelebte Werte, eine starke Teamkultur und vielfältige Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Mitgestaltung. Flexibilität in der Arbeitsgestaltung sowie eine Führung auf Augenhöhe sind zentrale Faktoren, die zur langfristigen Verbundenheit mit dem Unternehmen beitragen.

So wird aus zukunftsgerichtete Personalgewinnung und gelebter Arbeitgeberattraktivität ein nachhaltiger Beitrag zur Fachkräftesicherung - und aus einer Institution ein Ort, an dem Menschen gerne arbeiten und bleiben.

Diana Schmidt, Leiterin HR
Stiftung Mansio, Münsterlingen


INSOS Thurgau unterstützt nationale Resolution gegen Fachkräftemangel

INSOS Thurgau steht voll hinter der neuen Resolution von ARTISET, die am 24. Juni 2025 verabschiedet wurde. Diese fordert einen nationalen Masterplan zur Bekämpfung des Fachkräftemangels im Sozial- und Gesundheitswesen. Gemeinsam mit den Branchenverbänden INSOS, CURAVIVA, YOUVITA und weiteren Partnern sollen konkrete, nachhaltige Lösungen erarbeitet und umgesetzt werden.

Zentrale Forderungen:

Verstärkte Zusammenarbeit zwischen den relevanten Akteuren durch verbindliche Ziele
Sicherung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit
Entwicklung von fairen und transparenten Lohnsysteme
Förderung von innovativen Personallösungen und interprofessionelle Zusammenarbeit
Sicherstellung der Ausbildungen von Fachkräften in den Betrieben
Anpassung der Rahmenbedingungen zur Förderung pragmatischer Lösungen 
Auswirkungen von Versorgungskonzepten auf den Personalbedarf aufzeigen


INSOS Thurgau ruft Politik und Partner im Kanton dazu auf, diesen dringenden Handlungsbedarf ernst zu nehmen und sich aktiv an der Ausarbeitung und Umsetzung von Lösungen zu beteiligen.

Link zur Resolution

Mitgliederversammlung in der Kartause Ittingen

Erfolgreiche Mitgliederversammlung von INSOS Thurgau!

Spannende Einblicke, engagierte Diskussionen auf dem Podium zum Thema „Wohnen mit Vielfalt", viele interessierte Teilnehmende und zum Abschluss ein schöner Apéro bei sommerlichem Wetter in der Kartause Ittingen. Ein besonderer Dank an Rahel Stuker, Geschäftsführerin INSOS Schweiz, für die aktuellen und praxisnahen Informationen aus nationaler Perspektive.

Wir freuen uns zudem sehr über unser neues Vorstandsmitglied: Daniela Breu, Geschäftsleiterin Kanzler – herzlich willkommen!

Danke an alle Gäste, Mitglieder, Referierenden und Beteiligten für den gelungenen Abend! 

Spielparcours in Kreuzlingen

INSOS Thurgau macht auf spielerische Weise auf die Rechte von Menschen mit Behinderung aufmerksam.

Am 10. Mai 2025 lud INSOS Thurgau zu einem besonderen Anlass nach Kreuzlingen ein. Beim inklusiven Spieleparcours konnten Kinder und Erwachsene hautnah erleben, wie sich Einschränkungen anfühlen – und warum Barrierefreiheit, Teilhabe und gesellschaftliches Bewusstsein im Alltag so wichtig sind.

Das bewährte Format, das bereits 2024 im Rahmen der kantonalen Aktionstage zur UN-Behindertenrechtskonvention grossen Anklang fand, wurde erfolgreich fortgesetzt. Vom Rollstuhlparcours über das Dosenwerfen mit Einschränkungen bis hin zum UN-BRK-Geschicklichkeitsspiel – die Teilnehmenden konnten auf spielerische Weise neue Perspektiven gewinnen.

Besondere Highlights waren die Kugelbahn des Ekkharthof Lengwil sowie die kreativen Spielstationen der Stiftung Andante, der Mansio, der Bildungsstätte Sommeri und des Wohnheims Sonnenrain in Zihlschlacht – ein gemeinschaftlicher Beitrag sozialer Organisationen zu gelebter Teilhabe.

Inklusion beginnt mit Begegnung – und darf Spass machen!

Wohin geht die Reise für soziale Unternehmen?

Diese Frage stand im Zentrum der 2. Zukunftstagung von INSOS Thurgau am 27. März 2025. Rund 80 Teilnehmende aus 41 sozialen Unternehmen nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam Antworten, Ideen und Impulse zu erarbeiten. Neben inspirierenden Referaten standen engagierte Diskussionen sowie die Präsentation von vier Initiativen für den weiteren Weg in die Zukunft im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Gastgeberin der Tagung war die Stiftung Vivala in Weinfelden, die nicht nur mit optimalen Rahmenbedingungen, sondern auch mit grosser Gastfreundschaft überzeugte. Der Apéro Riche bot eine hervorragende Gelegenheit für Austausch und Vernetzung.

Die Tagung wurde durch die Beiträge von Max Steiner, Leiter Sozialamt, Ursula Fringer Schai von socialdesign AG sowie Prof. Dr. Daniel Oberholzer, FHNW und comparta AG wesentlich bereichert. Ihre Impulse, ihr Fachwissen und ihre praxisnahen Perspektiven lieferten wichtige Denkanstösse für alle Teilnehmenden.

Mit dieser zweiten Zukunftstagung wurde ein weiterer Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Weiterentwicklung der sozialen Unternehmen im Kanton Thurgau gemacht. Der gemeinsame Dialog, der Austausch von Erfahrungen und die Entwicklung konkreter Initiativen zeigen einmal mehr, wie wichtig und wertvoll der gemeinsame Weg ist.

Parlamentarier-Treffen INSOS stellt sich vor

Beim Parlamentariertreffen des Grossen Rates konnte sich INSOS Thurgau vorstellen und mit Kantonsrätinnen und Kantonsräten in den Dialog treten. Dabei standen zentrale Fragen im Fokus: Wer ist INSOS Thurgau? Welche Herausforderungen beschäftigen den Branchenverband? Wie gestalten wir die Zukunft der sozialen Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung?


Als Branchenverband vertreten wir 41 Sozialunternehmen, die im Auftrag des Kantons rund 3'000 Menschen mit Unterstützungsbedarf betreuen, begleiten und ausbilden. Unsere Mitgliedsorganisationen bieten Menschen mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen ein Zuhause, eine geregelte Tagesstruktur, Ausbildungsplätze sowie gezielte Unterstützung für berufliche Integration und gesellschaftliche Teilhabe.

Unser Ziel: Menschen mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen die bestmögliche Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben zu bieten.

Ein besonderer Dank gilt Susanne Rutishauser, Peermitarbeiterin der Stiftung Hofacker in Weinfelden, für ihren wertvollen Beitrag als Selbstvertreterin. Sie teilte eindrucksvoll ihren persönlichen Weg vom betreuten zum begleiteten Wohnen und zu mehr Selbstständigkeit.

Den Abschluss bildete eine spannende Führung durch die MURGHOF Werkstätten, die anschaulich zeigte, wie sie als Arbeitgeber Menschen mit psychischer Beeinträchtigung eine sinnstiftende Tätigkeit ermöglichen. Für viele bedeutet diese Arbeit nicht nur Struktur und Selbstständigkeit, sondern auch eine wichtige Form der gesellschaftlichen Teilhabe.

Ein herzliches Dankeschön an Regierungsrat Urs Martin, den Leiter des Sozialamts Max Steiner, den Direktor des Sozialversicherungszentrums Philipp Ryser sowie an alle teilnehmenden Kantonsrätinnen und Kantonsräte für ihr Interesse und den wertvollen Austausch!

Neu: Berufsfachschule PrA Thurgau Weinfelden

Wir freuen uns sehr, mitteilen zu können, dass im Sommer 2025 die Berufsfachschule PrA Thurgau in Weinfelden eröffnet wird. Die Idee eines zentralen Bildungsortes für PrA-Lernende im Kanton Thurgau wird somit Wirklichkeit. Dank der Unterstützung von INSOS Thurgau konnten geeignete Räumlichkeiten gefunden werden.

An der Pestalozzistrasse, nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt, erhalten PrA-Lernende eine gezielte schulische Begleitung durch ein erfahrenes Team aus Sozialpädagogik, Pädagogik und schulischer Heilpädagogik. Während der Fachkunde- und Sportunterricht weiterhin in den Ausbildungsbetrieben bleibt, erfolgt der allgemeinbildende Unterricht zentral in Weinfelden.

Für den Betrieb der Berufsfachschule zeichnet sich zunächst die Organisation Brüggli verantwortlich.
Die Finanzierung erfolgt anteilig über den PrA-Schultarif der IV.

Anmeldungen und weitere Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Gelebte Inklusion im Thurgau

Der Gemischte Chor Pfyn und die Mitgliedsorganisation Stiftung Lerchenhof in Homburg haben sich zusammengetan, um ein musikalisches Projekt der besonderen Art zu realisieren. Menschen mit und ohne Beeinträchtigung singen gemeinsam!

Die erste Aufführung ist am 18. Mai 2025 im Rahmen des Frühlingsfestes geplant. Dieses inspirierende Projekt steht ganz im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention und zeigt das wertvolle gesellschaftliche Miteinander. Die gemeinsamen Singproben vor dem Auftritt finden abwechselnd im Lerchenhof und in Pfyn statt.

Ein herzliches Dankeschön an TELE TOP für den schönen Beitrag.

After Work Treffen im Dialogos in Stettfurt

Beim After-Work-Treffen für Mitgliedsorganisationen von INSOS Thurgau stand letzte Woche ein hochaktuelles Thema im Fokus:

Agilität und neue Arbeitswelt – eine Modeerscheinung?

Das inspirierende Referat von Martina Pfiffner Müller fand grossen Anklang. Sie machte deutlich: New Work ist mehr als ein Schlagwort – es ist ein echter Wandel in der Unternehmenskultur, Führung und Zusammenarbeit. Gleichzeitig erfordert Agilität weit mehr als nur Flexibilität – sie verlangt eine neue Haltung in Unternehmen.

Die lebendige Diskussion im Anschluss zeigte, wie hoch das Interesse und der Austauschbedarf zu diesen Themen sind. Welche Rolle spielen New Work und Agilität in sozialen Organisationen?

Ein herzliches Dankeschön an unsere Gastgeber, das sozialpsychiatrische Zentrum Dialogos in Stettfurt, und die Co-Leitenden Daniel Neukomm und Maya da Pozzo für den grosszügigen Apéro – so macht Netzwerken Spass! 

INSOS Thurgau
Thundorferstrasse 1
8500 Frauenfeld

Tel. +41 79 254 57 06
EMail: info@insos-tg.ch

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